FAQ

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu folgenden Themen:

Unser Bildungsangebot | Profile | Sprachenfolge

Alle Schüler*innen am Fanny lernen ENGLISCH als erste Fremdsprache. In Klasse 6 entscheidet man sich, ob FRANZÖSISCH oder LATEIN die zweite Fremdsprache wird. In Klasse 8 können die Schüler*innen, die den Sprachlichen Zug wählen, entscheiden, ob sie RUSSISCH als 3. Fremdsprache wählen oder (falls Latein als 2. Fremdsprache gewählt wurde) FRANZÖSISCH.

Lernweg am Fanny

Es gibt zwei Profile am Fanny: (die Entscheidung fällt am Ende der 7. Klasse!)

  • das sprachliche Profil (d.h. 3 Fremdsprachen)
  • das naturwissenschaftliche Profil (2 Fremdsprachen und ab Klasse 8 NWT als weiteres Hauptfach)

Lernweg am Fanny

Nein, das Fanny legt viel Wert auf eine ganzheitliche Bildung. Das heißt, dass wir neben einer guten und hochwertigen Ausbildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Sprachen und Geisteswissenschaften auch bewusst einen Schwerpunkt auf die kulturelle bzw. musisch-künstlerische Bildung legen. Das zeigt sich in verstärktem Unterricht in diesen Fächern in der Unterstufe und in unseren vielfältigen Musik- und Kunst-AG Angeboten.

Musik ist am Fanny in den Klassen 5 bis10 kein Hauptfach (wie das bei einem Musikprofil der Schule wäre), auch wenn es traditionell in der Kursstufe immer Musik-Leistungskurse und Leistungskurse in Bildender Kunst gibt.

Gerade weil wir keine Musik-Profil-Schule sind, muss sich am Fanny niemand zwischen mathematisch-naturwissenschaftlicher und künstlerisch-musikalischer Bildung entscheiden. Die großen Konzerte unserer Musikensembles und die professionell inszenierten Musicals werden von der gesamten Schulfamilie getragen und gestaltet! Der Fachbereich Kunst veranstaltet regelmäßig Ausstellungen, in denen die Schüler*innen ihre Arbei­ten präsentieren können. Auf der hauseigenen Theaterbühne stellen die Mitglieder der Theater-AG ihre Talente unter Beweis.

Das naturwissenschaftliche Arbeiten steht im Mittelpunkt dieses Faches, deren Inhalte sich aus allen Fächern der klassischen Naturwissenschaften (Physik, Biologie, Chemie, Geographie und eben Technik) zusammensetzen. Ziel dieses Fächerverbundes ist es, eine Brücke herzustellen zwischen den klassischen Naturwissenschaften mit ihren Wurzeln im 19. Jahrhundert, den Ingenieurswissenschaften des 20. Jahrhundterts und den „Digitalwissenschaften“ des 21. Jahrhunderts. Es wird ein grundlegendes Technikverständnis vermittelt und die Schüler*innen entwickeln ihre Kommunikationsfähigkeit mit Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern.

Im bilingualen Zug geht es darum, nicht nur die Fremdprache selbst zu lernen, sondern auch IN der Sprache zu lernen. Das heißt konkret, dass nach einem verstärkten Englischunterricht in den Klassenstufen 5 & 6 ab Klasse 7 jeweils pro Schuljahr ein Sachfach auf Englisch unterrichtet wird (z.B. Erdkunde, Geschichte oder Biologie).

Statt, wie die Parallelklassen, dann z.B. Geschichte 2 Stunden pro Woche auf Deutsch zu haben, sind die Schüler*innen der bili-Klassen 3 Stunden auf Englisch mit den Inhalten des Faches Geschichte beschäftigt. Hierbei werden dieselben Inhalte vermittelt, wie in den Parallelklassen, aber zudem die Erfahrung gemacht, dass man Englisch überall anwenden kann. Eine wichtige Erfahrung, die auf Studium und Beruf vorbereitet. Wer auch noch in der Kursstufe einen bilingualen Kurs und einen Englisch LK belegt, der erhält mit dem Abitur ein „Bilinguales Zertifikat“.

Der zusätzliche Englischunterricht in den Kl. 5 /6 und die Zusatzstunden im auf Englisch unterrichteten Sachfach haben zur Folge, dass die Kinder mehr Unterrichtsstunden haben. Deshalb ist dieser Zug vor allem etwas für die Kinder, die neben einem Grundinteresse an der englischen Sprache auch viel Engagement und eine gewisse Belastbarkeit mitbringen.

Aus Erfahrung empfehlen wir den bilingualen Zug nur Schüler*innen, die in der Grundschule problemlos zurechtkamen. Der Zug richtet sich nicht vordergründig an Muttersprachler, sondern an Kinder, die sprachenaffin und leistungsstark sind. Wir möchten bei der Anmeldung daher auch das Grundschulzeugnis sehen. In Mathematik und Deutsch sollte mindestens eine 2 im Zeugnis stehen.

Diese Entscheidung fällt bereits bei der Anmeldung zur 5. Klasse. Ein späterer Quereinstieg ist nicht vorgesehen, aber in Ausnahmefällen möglich. Ein späterer Wechsel aus der bilingualen Klasse in eine normale Klasse ebenso.

Der bilinguale Zug

Im bilingualen Zug geht es darum, nicht nur die Fremdprache selbst zu lernen, sondern auch IN der Sprache zu lernen. Das heißt konkret, dass nach einem verstärkten Englischunterricht in den Klassenstufen 5 & 6 ab Klasse 7 jeweils pro Schuljahr ein Sachfach auf Englisch unterrichtet wird (z.B. Erdkunde, Geschichte oder Biologie).

Statt, wie die Parallelklassen, dann z.B. Geschichte 2 Stunden pro Woche auf Deutsch zu haben, sind die Schüler*innen der Bili-Klassen 3 Stunden auf Englisch mit den Inhalten des Faches Geschichte beschäftigt. Hierbei werden dieselben Inhalte vermittelt, wie in den Parallelklassen, aber zudem die Erfahrung gemacht, dass man Englisch überall anwenden kann. Eine wichtige Erfahrung, die auf Studium und Beruf vorbereitet. Wer auch noch in der Kursstufe einen bilingualen Kurs und einen Englisch LK belegt, der erhält mit dem Abitur ein „Bilinguales Zertifikat“.

Der zusätzliche Englischunterricht in den Kl. 5 /6 und die Zusatzstunden im auf Englisch unterrichteten Sachfach haben zur Folge, dass die Kinder mehr Unterrichtsstunden haben. Deshalb ist dieser Zug vor allem etwas für die Kinder, die neben einem Grundinteresse an der englischen Sprache auch viel Engagement und eine gewisse Belastbarkeit mitbringen.

Aus Erfahrung empfehlen wir den bilingualen Zug nur Schüler*innen, die in der Grundschule problemlos zurechtkamen. Der Zug richtet sich nicht vordergründig an Muttersprachler, sondern an Kinder, die sprachenaffin und leistungsstark sind. Wir möchten bei der Anmeldung daher auch das Grundschulzeugnis sehen. In Mathematik und Deutsch sollte mindestens eine 2 im Zeugnis stehen.

Diese Entscheidung fällt bereits bei der Anmeldung zur 5. Klasse. Ein späterer Quereinstieg ist nicht vorgesehen, aber in Ausnahmefällen möglich. Ein späterer Wechsel aus der bilingualen Klasse in eine normale Klasse ebenso.

Ablauf eines Schultages

Unterrichtszeiten

*Bei Nachmittagsunterricht ist die Mittagspause in der 5. oder 7. Stunde.

Ja, es gibt Nachmittagsunterricht auch in Klasse 5 an einem Nachmittag in der Woche. In höheren Klassen wird das dann immer ein bisschen mehr. Die Bili-Klasse hat jeweils 2 bis 3 Wochenstunden mehr als die Parallelklassen. Das führt auch zu verstärktem Nachmittagsunterricht.

Schule unter Corona-Bedingungen

Wie alle Schulen mussten auch wir viele Anpassungen im Schulalltag vornehmen, um die Kontakte und Ansteckungsgefahren für unsere Schüler*innen, Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen zu minimieren. Seit September haben drei Klassenstufen mit versetzten Unterrichtszeiten morgens den Schultag begonnen und damit auch zu versetzten Zeiten ihre großen Pausen verbracht. Die verschiedenen Schulhöfe und der Park haben zudem ermöglicht, dass die Klassen(stufen) auch getrennt voneinander ihre Pausen verbracht haben. Unterschiedliche Klassenstufen waren zudem nicht mehr gemeinsam in Chören oder AGs und die Kontakte zu Parallelklassen (z.B. durch gemeinsamen Unterricht in Sport oder Fremdsprachen) auf ein Minimum reduziert. Statt des gemeinsamen Mittagessens in der Cafeteria haben die fleißigen Hände des Treffpunkt Fanny Lunchpakete gepackt, die klassenweise abgeholt und gegessen werden konnten. Dies alles hat neben der Maskenpflicht und dem regelmäßigen Lüften erheblich dazu beigetragen, dass wir im ersten Halbjahr den Präsenzunterricht weitgehend unbeschadet ermöglichen konnten. Trotzdem hoffen wir natürlich, dass wir bald wieder in einem trubelig fröhlichen Schulhaus alle unsere Schüler*innen versammeln können.

Natürlich sind auch wir am Fanny im März 2020 zunächst ins kalte Wasser geworfen worden, als die Schulen geschlossen wurden und Fernlernunterricht zur Normalität wurde. Dies ist ja leider auch ab Januar 2021 nochmals notwendig geworden.

Die Lehrkräfte am Fanny Leicht Gymnasium arbeiten mit der Lernplattform moodle, bei der alle unsere Schüler*innen und Klassen in digitalen Klassenräumen allen Fachunterricht ihres regulären Stundenplans entsprechend den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg erhalten. Wir nutzen dabei auch intensiv die Video-Funktion Big Blue Button, wobei sich eine Mischung aus persönlichem Kontakt bzw. konkretem Input über BBB einerseits und intensiven Übungs- und Lernphasen mit vorbereitetem Material (allein oder in Kleingruppen) andererseits im Laufe einer Doppelstunde als didaktisch sinnvoll erwiesen hat. Auf unserem digitalen Stunden- und Vertretungsplan „WebUntis“ wird für jede Klassen genau angezeigt, wann und wie der jeweilige Fernlernunterricht abläuft. Die Möglichkeiten des digitalen Unterrichtens, die wir in der Zeit dieser Pandemie ganz neu entdeckt haben, werden uns sicherlich weiter begleiten, auch wenn der Unterricht irgendwann hoffentlich wieder ganz normal im Schulhaus stattfinden kann. Dank unseres Fördervereins sind unsere Klassenräume inzwischen internetfähig geworden – auch das ein wertvolles Gut für die Zukunft!

Nachmittagsbetreuung und die offene Ganztagesschule

Das Fanny-Leicht-Gymnasium bietet seit 2008 ein zusätzliches Bildungs- und Betreuungsprogramm, an dem sich Schüler*innen der Klassenstufen 5–7 nachmittags freiwillig beteiligen können.

So ergibt sich für die Eltern durch die Nachmittagsbetreuung eine günstigere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, während unseren Schüler*innen gleichzeitig durch die verschiedenen Projekte über den Pflichtunterricht hinaus, zusätzliche Perspektiven für ihre Alltags – und Freizeitgestaltung aufgezeigt werden.

Die am Betreuungsprogramm teilnehmenden Schüler*innen können von Montag bis Donnerstag nach dem Vormittagsunterricht in unserer schuleigenen Cafeteria | Treffpunkt Fanny ein täglich frisch gekochtes Mittagessen kostengünstig einnehmen. Zwischen 13.45 Uhr und 14.30 Uhr schließt sich die sogenannte Lernzeit an. Hier können in Stillarbeit und unter Aufsicht anfallende Hausaufgaben oder Vorbereitungen für Klassenarbeiten anhand eines Wochenplanes erledigt werden. Bei Fragen hierzu oder Problemen geben qualifizierte Oberstufenschüler*innen entsprechenden Rat und Hilfestellung.

Ja, zwischen 13.45 Uhr und 14.30 Uhr wird Schüler*innen der Klassenstufen 5-7 die sogenannte Lernzeit angeboten. Hier können in Stillarbeit und unter Aufsicht, anfallende Hausaufgaben oder Vorbereitungen für Klassenarbeiten anhand eines Wochenplanes erledigt werden. Bei Fragen hierzu oder Problemen geben Oberstufenschüler*innen entsprechenden Rat und Hilfestellung. Die Lernzeit ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung für den konkreten Wochentag für jeweils ein Halbjahr ist Voraussetzung. Die Teilnahme an der Lernzeit ist unabhängig von der Teilnahme an den anschließenden Nachmittagskursen.

Seit 1989 kochen Eltern für die Schulgemeinschaft des Fanny-Leicht-Gymnasiums eine frisch zubereitete Mahlzeit zum Mittagessen. Der Treffpunkt Fanny wurde mehrmals umgebaut und erweitert, bevor die Küche und der Speisesaal den heutigen Zustand erreicht hatten. Heute bietet der Speisesaal 124 Sitzplätze für Lehrerkräfte und Schüler*innen an.

Der Treffpunkt Fanny besteht aus ca. 250 Kocheltern, die in 24 Kochteams eingeteilt sind, aus einem 20-köpfigem Mitarbeiterteam und dem Verein Treffpunkt Fanny e.V. als formale Rechtsgrundlage.

Die Kochteams kochen an 4 Wochentagen, von Montag bis Donnerstag, eine frisch zubereitete Mahlzeit aus einem Hauptgericht, einer vegetarischen Variante des Hauptgerichts, einem Salat und einem Nachtisch. Ein kostenloser Nachschlag ist möglich. Gekühltes Sprudelwasser oder stilles Wasser gibt es immer kostenlos im Speisesaal. In den Pausen gibt es Kuchen, Joghurt, Obst, belegte Brote, kalte und warme Getränke zu kaufen.

Zum Bezahlen braucht man einen Bezahl-Chip und ein Kundenkonto bei MensaMax, einem webbasierten Abrechnungssystem. Eine Vorbestellung oder feste Essenstage sind nicht nötig.

Austauschangebote

Ja, als Fanny-Schüler*innen ist man durchaus auch „unterwegs“.

  • In Klasse 8 steht für alle Schüler*innen die Englandfahrt. Erfahrungen in der ersten Fremdsprache stehen hierbei natürlich im Mittelpunkt: Eindrücke von Land und Kultur unserer europäischen Nachbarn, Unterbringung in Gastfamilien, gemeinsame Ausflüge und das Zurechtfinden in der anderen Sprache und dem anderen Kulturraum.
  • Einen Frankreichaustausch ermöglichen wir in Klasse 9. Hier können sich alle Schüler*innen bewerben, die Französisch lernen und bereit sind, beim Gegenbesuch auch eine*n französische*n Gastschüler*in aufzunehmen. Diese besondere Begegnung mit unseren französischen Nachbarn bietet oft die Grundlage für langjährige Freundschaften.
  • Das gleiche Angebot gibt es in der Klasse 10 für unsere Russisch-Schüler*innen. Hier ist der Austausch mit einer Schule in Moskau. Das Fanny ist stolz darauf, dass wir eine der wenigen Schulen in Baden-Württemberg sind, an denen Russisch unterrichtet wird. Die Chance des persönlichen Kontakts mit Schüler*innen aus Moskau ist dabei ganz besonders wertvoll. Bisher konnte in der Kursstufe Russisch auch immer als Leistungs- oder Basiskurs gewählt werden.

In der Kursstufe  gibt es zudem die Möglichkeit einen Seminarkurs zum Thema Indien zu besuchen, zu dem in der Regel ein zweiwöchiger Aufenthalt in Indien gehört – so wie ein Gegenbesuch von Schüler*innen unserer Partnerschule in  Rajasthan.

Elternarbeit

Eine enge Kooperation mit Ihnen als Eltern ist der Schule sehr wichtig. Über die konkrete Zusammenarbeit bei der Begleitung Ihres Kindes hinaus, freut sich das Fanny-Leicht-Gymnasium über Ihren Einsatz und Ihre Ideen in unseren Elterngremien. In erster Linie geht das natürlich über den Elternbeirat! Als Vertreter*in der jeweiligen Klasse sind unsere Elternvertreter*innen im Elternbeirat ein wichtiger Partner der Schulleitung. Hier werden Projekte, Ideen und Perspektiven für das Fanny besprochen, geplant und umgesetzt. Aber schauen Sie mal noch weiter – es gibt noch mehr Gremien und Gelegenheiten für Sie als Eltern, Teil der Schulfamilie zu sein!

Ja, der gemeinnützige Verein der Freunde des Fanny-Leicht-Gymnasiums e.V. (VdF) ist unser Förderverein und in vielfältiger Weise eine tragende Säule des Schullebens. Die Bedingungen am Fanny-Leicht-Gymnasium für Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern angenehmer zu gestalten, darum kümmert sich der Verein. Dazu gehört es auch, Extras wie Sitzgelegenheiten im Pausenbereich, Schüler*innenpreise oder teure Musikinstrumente zu finanzieren, AGs und Exkursionen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass niemand aus finanziellen Gründen bei Klassenfahrten daheim bleiben muss.

Ja, sehr gerne. Der Treffpunkt Fanny e.V. ist das Herzstück des Schullebens, wenn gerade nicht unterrichtet wird. Der Treffpunkt Fanny besteht aus ca. 250 Kocheltern, die in 24 Kochteams eingeteilt sind, aus einem 20-köpfigem Mitarbeiterteam und dem Verein Treffpunkt Fanny e.V. als formale Rechtsgrundlage. Die Kochteams kochen an 4 Wochentagen, von Montag bis Donnerstag, eine frisch zubereitet Mahlzeit. Das kann nur funktionieren, wenn sich viele einbringen – ob berufstätig oder nicht, ob Mutter oder Großvater – hier wird jede helfende Hand gebraucht! Momentan sind gut die Hälfte aller Fanny-Familien Teil des Treffpunkts!

Neben diesen Elterngremien und -vereinen, gibt es am sogenannten „Runden Tisch“, der in unregelmäßigen Abständen im Schuljahr stattfindet, immer wieder die Gelegenheit für Eltern, Lehrkräfte und Schüler*innen aller Klassenstufen sich zu bestimmten Themen auszutauschen und Ideen und Lösungen zu entwickelt. Zudem veranstaltet der Verein der Freunde regelmäßig ein „Elterncafe“, wo Referenten zu interessanten Themen rund um Erziehung, Bildung und Familie durch Vorträge Impulse geben und Austausch ermöglicht wird.

Sozialer Arbeitskreis

Den SAK gibt es seit 1962 und er ist eine „Schule in der Schule“. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Kontakte zwischen Alt und Jung zu ermöglichen, um so Vorurteile abzubauen und ein Miteinander zu leben.

Fast 50 Schüler*innen der Klassen 9-12 unterrichten an zwei Nachmittagen in der Woche ehrenamtlich Senior*innen ab 60 Jahren. Der Stundenplan umfasst die traditionellen Schulfächer, aber auch Denksport sowie Informatik- und Smartphone-Kurse. Die Senior*innen kommen an die Schule, um bei der jungen Generation zu lernen, was sie interessiert. In diesem Unterricht findet allerdings viel mehr als nur reine Wissensvermittlung statt: Hier kommt es zu einer Begegnung der Großeltern- und Enkelgeneration, bei der sich beide Seiten in ihrem Empfinden, Wollen und Können oft näher sind als gemeinhin angenommen.

Den Schüler*innen bietet sich so eine wichtige Gelegenheit zur Persönlichkeitsbildung und zum „Lernen durch Lehren“. Gleichzeitig unterstützen sie die Älteren dabei, fit und möglichst lange selbstständig zu bleiben und lassen sie an dem teilhaben, was ihnen selbst in der Schule angeboten wird. Auf der anderen Seite bereichern die Senior*innen mit ihrer Lebenserfahrung das Denken und Handeln der jüngeren Generation.

Highlights des Schuljahres im SAK sind gemeinsame Feste, die von Schüler*innen der Klassenstufe 5-8 vorbereitet werden und bei denen zu Weihnachten und Ostern gebastelt, gesungen, Theater gespielt und erzählt wird. Im Herbst gehen die Schüler*innen der Unter- und Mittelstufe mit den Senior*innen spazieren und grillen hinterher gemeinsam auf dem Schulgelände. Auf diese Weise lernen schon die jüngeren Schüler*innen die Senior*innen kennen, bevor sie später selber einmal den Unterricht übernehmen.

Fördern & Fordern

Ja, alle Gymnasien in Baden-Württemberg setzen eine bestimmte Anzahl an Poolstunden verpflichtend für die individuelle Förderung ein. Am Fanny wird dies v.a. in den 5. Klassen zu einer intensiven Förderung der deutschen Schriftsprache und Rechtschreibung eingesetzt sowie zur Förderung in den folgenden Klassenstufen in Mathematik oder in den Sprachen. Der Förderunterricht bietet die Möglichkeit, in kleineren Gruppen als im Regelunterricht, auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler*innen einzugehen.

Ja, die zwei Ansprechpartnerinnen für den Bereich der individuellen Förderung, Frau Dr. Bell (Ch, Ph, NwT) und Frau Merhofe (D, E, Eth, Psy) suchen gemeinsam mit Schüler*innen und Eltern nach Möglichkeiten und Angeboten, wenn z.B. Schüler*innen besonderes Interesse an einem bestimmten Fachgebiet haben. Es besteht ein breites Netzwerk der Begabtenförderung mit Partnern aus der Wirtschaft, Stiftungen und sozialen Einrichtungen. Gleichzeitig gibt es Informationen über laufende Wettbewerbe, Stipendien und ähnliches. Die beiden Ansprechpartnerinnen begleiten und unterstützen Schüler*innen dabei, sich für Wettbewerbe oder Stipendien zu qualifizieren, schreiben z.B. entsprechende Gutachten oder erläutern Bewerbungsverfahren. Die Fördermaßnahmen, an denen Schüler*innen bis zum Abitur teilgenommen haben, können in einem Portfolio dokumentiert werden. Daneben gibt es das Projekt „Schüler*innen als Tutoren“, in dem ältere Schüler*innen jüngere unterstützen, manchmal auch innerhalb eines Jahrgangs ein leistungsstarker Schüler*innen einem anderen fachlich zur Seite stehen.

Eine wichtige Komponente für schulischen und beruflichen Erfolg ist die Selbstregulation, die Kontrolle über Gedanken, Gefühle und Handlungen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulpsychologie der Universität Tübingen gibt es Projekte zur Förderung der Selbstregulation.

Schulanmeldung

Der Zeitraum für die Anmeldung an den weiterführenden Schulen wurde ausgeweitet. Wir freuen uns auf die Anmeldeunterlagen Ihres Kindes ab dem 8. bis zum 11. März 2021!

Gerne hätten wir Sie alle persönlich kennengelernt bei der Anmeldung im Fanny. Es ist allerdings nachvollziehbar, dass eine persönliche Anmeldung in der Schule in Zeiten der Pandemie nicht verbindlich sein kann. Gesundheitsschutz geht vor. Eine rein digitale Anmeldung können wir aber leider auch nicht anbieten, weil die Formulare der Grundschulen als Original bei uns vorliegen müssen.

Wir haben hier unser digitales Anmeldeformular verlinkt, das Sie bitte ausfüllen. Die restlichen Unterlagen (siehe Liste), lassen Sie uns bitte entweder über den Postweg zukommen, oder Sie nutzen unseren Briefkasten in der Häberlinstraße 26.

  1. Anmeldeformular des Fanny-Leicht-Gymnasiums, was Sie hier bitte vollständig online ausfüllen können
  2. die Grundschulempfehlung (Blatt 3) und das Formular zur Vorlage bei der weiterführenden Schule (Blatt 4)
  3. eine (unbeglaubigte) Kopie der Geburtsurkunde Ihres Kindes bzw. des Familienstammbuchs oder eines anderen Identitätsnachweises
  4. die Bescheinigung der Grundschule, dass die Masernschutzimpfung für Ihr Kind überprüft wurde oder eine Kopie des Impfpasses mit dokumentierter Masernschutzimpfung
  5. den Nachweis zu einer besonderen Sorgerechtsregelung
  6. den Nachweis der Bonuskarte
  7. eine Kopie der Halbjahresinformation aus Klasse 4 und eine Kopie des Zeugnisses aus Klasse 3, wenn Ihr Kind für den bilingualen Zug angemeldet werden soll. Wir werden uns ggf. bei Ihnen melden, um noch ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.

 

Wenn die Grundschule keine Gymnasialempfehlung ausgesprochen hat, sehen wir ein zusätzliches Beratungsgespräch vor. Kontaktieren Sie uns in diesem Fall bitte frühzeitig, damit wir einen Termin für ein solches Beratungsgespräch vereinbaren können.

Wenn Sie noch konkrete Fragen haben und Beratung wünschen oder wenn die Grundschule keine Gymnasialempfehlung ausgesprochen hat, kontaktieren Sie uns bitte, damit wir einen Termin vereinbaren können.

Wir hoffen natürlich, dass wir allen interessierten Mädchen und Jungen am Fanny einen Schulplatz anbieten können. In der Regel dürfen wir 4 Klassen eröffnen, wobei eine Klasse dem bilingualen Zug angehört. Falls wir mehr Anmeldungen als Plätze haben, sind Geschwisterkinder am Fanny ein Argument für die Aufnahme des Kindes und natürlich die Wohnortnähe. Wenn wir jemandem keinen Platz anbieten können, suchen wir gemeinsam mit den umliegenden Gymnasien eine Lösung. Die Angabe einer Alternativschule im Anmeldeformular ist hierfür sehr wichtig.

Wir bieten die Möglichkeit, im Anmeldeformular ein bis zwei Freundesnamen zu nennen, mit denen man in die Klasse möchte. Wir bemühen uns darum, die Klassen dann so zusammenzustellen, dass niemand alleine ist und trotzdem auch genügend Freiraum für neue Freundschaften bleibt.

Die offiziellen Termine für die Schulanmeldung sind der 8. und 11. März 2021. Durch die Umstellung auf kontaktlose Anmeldung wird dieser Zeitraum nach vorne und hinten verlängert. Wir gehen also davon aus, dass erst einige Tage nach diesen Terminen alle Anmeldungen bei den Stuttgarter Schulen vorliegen.

Die Entscheidung über die Aufnahme der Schüler*innen und ggf. Rücksprache über Alternativschulen (Schülerlenkung) kann erst danach beginnen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir hier auf die verschiedenen Wünsche und Bedürfnisse Rücksicht nehmen müssen und daher etwas Zeit benötigen. Die Aufnahmebescheide dürfen erst nach der Freigabe durch das Regierungspräsidium (meist ab Anfang Mai) versandt werden, da dann das Aufnahmeverfahren im ganzen Land abgeschlossen ist. Das heißt, dass wir ggf. Absagen erst nach den Osterferien versenden werden. Sehen Sie bitte vorher von Nachfragen diesbezüglich ab.

Bereits mit der Zusage für einen Schulplatz ist die Mitteilung verbunden, in welche Klasse das Kind kommt. Wir achten auf eine gute Durchmischung der Klassen und wollen zudem möglichst viele Wünsche der Kinder berücksichtigen. Alle Wünsche zu erfüllen, wird nicht möglich sein. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die neuen Klassen rasch zu einer guten Gemeinschaft zusammenwachsen, wenn alle offen aufeinander zugehen.

In normalen Schuljahren laden wir alle neuen Fünftklässler und ihre Eltern am Ende des Schuljahres (letzte Schulwoche) bereits zu einer Einschulungsfeier und zu einem ersten Kennenlernen der Mitschüler*innen ans Fanny ein. Inwiefern dies in diesem ja weiterhin durch die Pandemie geprägten Schuljahr möglich sein wird, können wir noch nicht abschätzen. Wir informieren Sie, sobald es dazu konkrete Vorgaben von Seiten des Ministeriums gibt.

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